Achtung!

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Der alternative Weg zur Gesundheit

Dr. Johann Georg Schnitzer
(geb. 1930)

Dr. Johann Georg Schnitzer ist einer der engagiertesten Ärzte im deutschen Sprachraum und den Lesern der "Zwei-Klassen-Medzin" bestens bekannt. In der Einführung zu seinem grundlegenden Buch "Der alternative Weg zur Gesundheit" schreibt Dr. Schnitzer 1981:

"Dieses Buch führt Sie in ein kostbares Geheimnis ein: Wie Sie auf natürliche Weise gesund bleiben oder wieder gesund werden, gesunde Kinder bekommen, und gesund ein hohes Alter erreichen können.

Natürliche Gesundheit ist die einzige vernünftige Antwort auf die heutige "Sozial"‑ und "Gesundheits"‑Politik mit ihrem aussichtslosen Kampf gegen Krankheiten, der inzwischen auch für die reichsten Sozialstaaten unbezahlbar zu werden beginnt. Der Einzelne kann immer weniger darauf bauen, dass die Gesellschaft im Falle seiner Erkrankung die aufwendigen Behandlungen, Kuren, Operationen, Organtransplantationen und dazu den Unterhalt für seine Familie finanzieren kann. Es
ist deshalb an der Zeit, dass jeder Einzelne als unabhängiges Individum selbst handelt und seine Gesundheit wie die seiner Familie auf natürliche, zuverlässige Grundlagen stellt."

Im Vorwort zur zweiten Auflage 2002, schreibt Dr. Schnitzer:

Bei der Überarbeitung dieses Buches wurde mir klar, dass in den dazwischen liegenden 21 Jahren ... vieles schlimmer geworden ist. Die chronischen Krankheiten erfassen immer jüngere Menschen. Die sogenannte "Gesundheitspolitik", die nie eine solche war, ist vollends zu einer rücksichtslosen Politik der Krankheitsinteressen verkommen.

Das hat Gründe. Weil die reale historische Chance einer Rückkehr zu natürlicher Gesundheit der Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg durch entsprechende Politik und Aufklärung nicht wahrgenommen wur­de, und weil daher die chronischen Krankheiten auf ein vorher nie dagewesenes Maß zunahmen, wurden entsprechend viele Ärzte und eine wachsende Kapazität und Vielfalt der Arzneimittelproduktion notwendig ‑ was durch rasch wachsende Kosten auch eine ständige Zunahme der Sozialabgaben erforderte. Wie ich in meinem Schreiben 1964 an den Ge­sundheitsausschuss des Bundestages und alle deutschen Politiker vorher­gesagt hatte, trat dadurch der Verlust der internationalen Konkurrenzfähigkeit ein, die Arbeitslosigkeit nahm dramatisch zu ‑ und jetzt können die Kosten dieses großgezogenen Krankheitenapparates nicht mehr finanziert werden.

Jetzt ist es zu spät, das Rad kann nicht mehr zurückgedreht werden. Die von etwa 100.000 im Jahr 1980 (alte Bundesrepublik, ca. 60 Mio. Einwohner) auf 294.676 (vereinigtes Deutschland, ca. 83 Mio. Einwohner) angewachsene Zahl der Ärzte, und die von ca. 30.000 (1980) auf 62.120 angewachsene Zahl der Zahnärzte, dazu die Hilfskräfte, Zulieferbetriebe, die Versicherungen und ihr Personal, und die entsprechend gewachsene Pharmawirtschaft, das alles sind Existenzen, die jetzt davon abhängen, dass die chronischen Krankheiten weiter zunehmen ‑ oder dass die Krankheiten wenigstens nicht abnehmen, weil das eine wirtschaftliche Katastrophe für diese Berufs‑ und Interessengruppen bedeuten würde.

Wer glaubt, dass die Masse dieser von Krankheiten lebenden Existenzen, die angesichts der nicht mehr ausreichenden Mittel um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen müssen, noch irgend eine ehrliche Anstrengung zur Verringerung chronischer Krankheiten aufkommen ließe, der irrt. In der rauhen Wirklichkeit des Existenzkampfes werden vielmehr einzelne "Außenseiter", die das immer rücksichtsloser werdende Geschäft mit den Krankheiten ohne wirkliche Bemühung um Heilung und Verhütung nicht mitmachen wollen, "geoutet", diffamiert, verfolgt und ruiniert.

Patienten, welche mit zunächst vielleicht harmlosen Beschwerden in dieses System hineingeraten, laufen Gefahr, nicht gesünder, sondern durch symptomatische Behandlung der Beschwerden und Ignorieren der wahren Ursachen immer kränker zu werden, bis es dann richtig teuer wird und die Gesundheit "endgültig im Einier" ist. Man beachte:

Die moderne Medizin kümmert sich um Ihre Krankheiten.
Von diesen lebt sie.

Um Ihre Gesundheit müssen Sie sich selber kümmern.
Von dieser leben Sie!

Ich wünsche Ihnen viel gesundheitlichen Nutzen und auch einiges Vergnügen beim Lesen dieses Buches. Und versäumen Sie es nicht, auch Ihre möglicherweise ahnungslosen Freunde zu informieren.

Friedrichshafen am Bodensee, Im Jahr 2002

Dr. Johann Georg Schnitzer

Zu Dr. Schnitzers bahnbrechenden Publikationen:

http://www.dr-schnitzer..de/introg1.html